Neunkirchen - Im Süden Niederösterreichs ist anlässlich des Sturms am Sonntag vorerst leichte Entspannung eingekehrt. Speziell im Bezirk Neunkirchen sei jede dort ansässige Feuerwehr zumindest einmal ausgerückt, so Thomas Rauch von der Feuerwehr Gloggnitz zur APA. Gegen 13.30 Uhr hatte der Sturm etwas nachgelassen und es regnete leicht, am Nachmittag wurde jedoch wieder stärkerer Wind erwartet.

Umgestürzte Bäume und teils abgedeckte Dächer machten den Kräften zu schaffen. Allein in der Gemeinde Gloggnitz gab es 20 Schadensstellen, erläuterte Rauch.

Der Sturm hatte auch für insgesamt vier lokale Brände gesorgt. In Prigglitz (Bezirk Neunkirchen) sei eine Stromleitung umgestürzt, etwa zwei Hektar Wald seien dadurch in Flammen geraten. In Küb kam es in Folge des Sturms ebenfalls zu drei kleinen Bränden, so NÖ Feuerwehrsprecher Thomas Neuhauser. Die Feuer wurden von den Einsatzkräften gelöscht. (APA)