Am Montag zeichneten Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Grete Laska vier Persönlichkeiten in den Bereichen Journalismus und Kommunikationsforschung aus: Friedrich Karmasin und Peter Weiser erhielten die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold, Peter Pelinka und Robert Sterk das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien.

Ehrenmedaille in Gold am Karmasin und Weiser

Friedrich Karmasin habe "durch seine jahrzehntelange Tätigkeit ganz wesentlich dazu beigetragen, der Marktforschung jenen bedeutenden Stellenwert zu erkämpfen, der ihr im heutigen überaus dynamischen Wirtschaftsleben zukommt", so die Begründung.

Die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold wurde auch Peter Weiser, Journalist und Dramaturg, verliehen. Weiser begann seine journalistische Karriere Ende der 40er Jahre bei der "Weltpresse" und bei der katholischen Wiener Wochenzeitung "Die Furche", arbeitete später für die Sendergruppe Rot-Weiß-Rot. Seit 1991 betreut Weiser kulturelle Sonderprojekte der Stadt Wien, darunter das alle zwei Jahre stattfindende Theodor Herzl-Symposion. Zuletzt war Professor Peter Weiser im Proponenten-Trio mit Hannes Androsch und Herbert Krejci für die Ausstellung Physiognomie der Zweiten Republik im Belvedere aktiv.

Goldenes Verdienstzeichen für Peter Pelinka und Robert Sterk

Der Journalist Peter Pelinka erhält das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien aufgrund der Arbeiten zur Österreichischen Zeitgeschichte sowie aufgrund seiner Verdienste für die Österreichische Medienlandschaft.

Robert Sterk ist seit mehr als drei Jahrzehnten in Wien als Journalist und Buchautor tätig. Mit seiner Arbeit bei Zeitungen und Magazinen, unter anderem bei der Arbeiterzeitung, profil, Stern, Wiener, wo er stellvertretender Chefredakteur war, und als Chefredakteur bei Basta habe er die Österreichische und im Speziellen die Wiener Medienlandschaft wesentlich mitgestaltet.

Als Kolumnist und Leiter des Chronik-Ressorts des "Kurie"r stand ab Mitte der 90er Jahre Wien im Mittelpunkt seines journalistischen Blickwinkels. Darüber hinaus leitete er auch den "Wohn-Kurier" und befasste sich daher mit dem Thema geförderter Wohnbau und Stadterneuerung. Am Ende seiner beruflichen Laufbahn übernahm Robert Sterk die Chefredaktion des "Sonntag-Kurier". (red)