Los Angeles - Die Wahl der diesjährigen Oscar-Gewinner am 24. Februar ist gelaufen. Bis zum Dienstagabend mussten die Stimmzettel der Oscar-Juroren bei der Filmakademie in Beverly Hills eingetroffen sein. Spätere Einsendungen werden nun nicht mehr berücksichtigt, gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt.

Bis zur Oscar-Vergabe am kommenden Sonntag werden Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Stimmen auszählen und das streng gehütete Geheimnis in verschlossenen Umschlägen direkt zur Preis-Gala bringen.

Nach langjähriger Tradition sind die zwei Stimmenauszähler die einzigen Menschen, die bereits vor der Verleihungszeremonie die Gewinner kennen. Für die Handauszählung der Briefe sind drei volle Arbeitstage veranschlagt.

5.829 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences dürfen über die Preisträger in 19 Kategorien abstimmen. . Als Favoriten gehen mit jeweils acht Nominierungen der Thriller "No Country for Old Men" und das Ölsucher-Drama "There Will Be Blood" ins Rennen. (APA/dpa)