Paris - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat seit seiner Wahl vor acht Monaten eine Achterbahnfahrt in seinem Privatleben hinter sich. Nach einer Scheidung auf Raten von seiner zweiten Frau Cecilia heiratete er jetzt ein gutes Vierteljahr später die Sängerin Carla Bruni:

2007

6. Mai: Die Franzosen wählen Nicolas Sarkozy zum Präsidenten. Seine Frau Cecilia, die Sarkozy 2005 wegen eines Werbemanagers schon einmal verlassen hatte, gibt ihre Stimme im entscheidenden Durchgang der Wahl nicht ab.

7. Juni: Beim G-8-Gipfel in Deutschland reist Sarkozys Frau schon nach einem Tag ab, um den Geburtstag ihrer Tochter zu feiern.

14. Juli: Bei der traditionellen Gartenparty am Nationalfeiertag sagt Sarkozy: "Im Grunde ist Cecilia meine einzige Sorge."

24. Juli: Cecilia Sarkozy erreicht als Sondergesandte ihres Mannes in Libyen die Freilassung dort inhaftierter bulgarischer Krankenschwestern.

11. August: Sarkozy muss im Sommerurlaub in den USA alleine seinen Kollegen George W. Bush besuchen; seine Frau sagt kurzfristig wegen Krankheit ab, geht aber am nächsten Tag mit zwei Freundinnen bummeln.

18. Oktober: Die Sarkozys geben nach monatelangen Spekulationen über ihre Ehe die Scheidung bekannt. Der Präsident trägt noch Wochen danach seinen Ehering.

23. November: Sarkozy lernt die aus Italien stammende Sängerin Carla Bruni bei einer Veranstaltung im Elysee-Palast kennen.

15. Dezember: Das Paar zeigt sich bei einem Besuch im Pariser Disneyland erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit.

25. Dezember: Sarkozy und Bruni, ein früheres Topmodel, lassen sich bei einem mehrtägigen Urlaub in Ägypten und Jordanien bereitwillig von Fotografen ablichten.

2008

8. Jänner: Sarkozy sagt, die Beziehung zu Bruni sei "etwas Ernstes", und bestätigt Heiratspläne.

2. Februar: Der Präsident und die Sängerin lassen sich im Elyseepalast trauen. (APA/AFP)