Managua - Die USA und Nicaragua wollen im Anti-Drogen-Kampf enger zusammenarbeiten. Beide Länder seien "ernsthaft" am Aufbau einer neuen Zusammenarbeit ihrer Anti-Drogen-Behörden interessiert, um den Kampf gegen die Drogenkriminalität zu verstärken, sagte der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega vor einem Treffen mit einer ranghohen US-Delegation in Managua.

Angesichts der Bedrohungen durch den Drogenhandel für ärmere Länder wie Nicaragua, "haben wir die Verpflichtung, uns weiter für eine Verbesserung dieses Kampfes mit den USA und ihren Behörden einzusetzen, um gemeinsam größere Erfolge in diesem Kampf zu erzielen", sagte Ortega. In der Vergangenheit hatte Ortega scharfe Kritik am Vorgehen der US-Drogenfahndung DEA im Land geübt.

US-Unterstaatssekretärin Christy McCampbell lobte die Arbeit der nicaraguanischen Behörden im Anti-Drogen-Kampf. Die USA wollten mit Managua in einen Dialog über das "gemeinsame Problem" Drogenbekämpfung treten, sagte McCampbell. (APA/dpa)