• Keine Einmalzahlung: Die ÖVP lehnt Einmalzahlungen ab, da diese keine Lösung des Inflationsproblems seien.

    Ansetzen wollen die Schwarzen in erster Linie bei den Gebühren, sie sprechen sich aber auch für mehr Wettbewerb am Energie- und Lebensmittelsektor aus.

  • Gebühren: Die Bundesgebühren sollen 2008 nicht erhöht werden. Außerdem will die ÖVP prüfen, ob die beschlossene Erhöhung der ORF-Gebühren ausgesetzt werden kann. Bei der Rezeptgebühr wird vorgeschlagen, auch jene rund 400.000 Pensionisten, die unter der Ausgleichszulage von 747 Euro liegen, zu befreien.

  • Wohnen: Bei Wohnungsmietverträgen soll laut ÖVP die Provisionsobergrenze für Mieter reduziert werden. Konkrete Zahlen werden aber im ÖVP-Papier nicht genannt.

  • Energie/Lebensmittel: Mit konkreten Vorschlägen hält sich die ÖVP hier zurück. Der Wettbewerb in diesen Branchen solle aber verstärkt werden, heißt es.

  • Mindestsicherung: Auch die rasche Umsetzung der Mindestsicherung könne die Teuerungswelle mindern, meint die ÖVP. Gefordert sei Sozialminister Erwin Buchinger.

  • Dienstleistungen: Von der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie erhofft man sich niedrigere Preise und mehr Kaufkraft. (go, DER STANDARD, Printausgabe 7.2.2008)