Paris - Der Telekomausrüster Alcatel-Lucent hat im abgelaufenen vierten Quartal einen Rekordverlust verbucht. Nach Wertberichtigungen für einige Geschäftsaktivitäten sei ein Fehlbetrag von 2,58 Mrd. Euro im Schlussquartal angefallen, teilte die Gesellschaft am Freitag in Paris mit. Die Abschreibungen beliefen sich dabei auf 2,52 Mrd. Euro. Bereinigt um Sonderposten verringerte das aus der Fusion von Alcatel und Lucent entstandene Unternehmen seine Verluste. Der bereinigte Fehlbetrag sank von 618 auf 48 Mio. Euro, während der Umsatz um ein Fünftel auf 5,23 Mrd. Euro kletterte. (APA/dpa)