Hamburg - Die Hamburger Sparkasse (Haspa) hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Der Jahresüberschuss brach um fast 30 Prozent auf 102 Mio. Euro ein, wie Deutschlands größte Sparkasse am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Grund war ein Rückgang beim Zinsüberschuss um ein Viertel.

Wegen des Anstiegs der kurzfristigen Zinsen und der US-Hypothekenkrise haben es Banken zurzeit schwer, sich zu günstigen Konditionen Mittel am Kapitalmarkt zu beschaffen. Wegen des heftigen Wettbewerbs untereinander können die Banken die höheren Kosten nicht ohne weiteres an die Kundschaft weiterreichen.

Die Haspa erklärte, sie habe mit attraktiven Einlagen- und Baufinanzierungskonditionen Marktanteile gewonnen. Während der Zinsüberschuss schrumpfte, legten die Provisionserträge um sieben Prozent zu. Von den Folgen der US-Immobilienkrise war die Haspa indes nicht betroffen. "Im Gegensatz zu vielen anderen Instituten belastet uns die Subprime-Krise nicht", erklärte die Bank. (APA/Reuters)