Sofia - Bulgarien hat seine teilweise stark verschuldeten Krankenhäuser zur Privatisierung freigegeben. Die in privaten Händen übergegangenen Kliniken müssen für zumindest 15 Jahre weiter als Gesundheits- oder Sozialeinrichtungen tätig sein, sieht eine am Freitag vom Parlament in Sofia verabschiedete Gesetzesnovelle vor. Von Universitäts- und Fachkliniken dürfen allerdings nur Teile privatisiert werden. Die Schulden der dem Staat oder der Gemeinden gehörenden Krankenhäuser seien Ende 2007 nach offiziellen Angaben auf insgesamt 176 Millionen Lewa (90 Mio. Euro) zurückgegangen. In Bulgarien wurden bisher nur wenige Privatkliniken eröffnet. (APA/dpa)