Grafik: STANDARD
Innsbruck/Wien - Die Opposition beinahe sprachlos hinterließen die Streitigkeiten der Regierungsparteien in den "ZiBs" im Februar. Durchwegs mehr als 80 Prozent beanspruchten SPÖ und ÖVP in den drei wichtigsten Nachrichtensendungen des Landes dabei für sich, errechnete die Innsbrucker Forschungsgesellschaft Mediawatch. In der "ZiB 2" schafften sie sogar mehr als 96 Prozent. Interviews mit Wolfgang Schüssel, Günther Platter, Helmut Kukacka, Josef Kalina und Josef Cap über die Amtsmissbrauchsvorwürfe im Innenministerium sorgten für die hohe Medienpräsenz. Die Spitzen der Parteien kamen dabei am öftesten zu Wort: 197 Minuten erzielte Bundeskanzler Gusenbauer, dicht gefolgt von Vizekanzler Wilhelm Molterer mit 195 Minuten. Erste Oppositionsstimme liegt auf Platz elf. Peter Pilz von den Grünen erhob sie. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 3.3.2008)