Wien - Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid wird am Montagvormittag durch Präsidiums-Mitglied und Anwalt Nikolaus Rosenauer beim Protestkomitee des Bundesliga seine schriftliche Stellungnahme zu den Vorfällen bei der in erster Instanz annullierten Partie Altach - Rapid (2:1) einbringen. Das Gremium könnte damit am Dienstag eine Entscheidung in dieser Causa treffen. Mit dem Urteilsspruch könnte der Instanzenweg aber noch nicht abgeschlossen sein, denn beiden Vereinen bliebe noch der Weg vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht offen. Der Senat I hatte in erster Instanz für eine Wiederholung gestimmt, weil Rapid-Torhüter Helge Payer zum Zeitpunkt der Ausführung des Elfmeters von Roland Kirchler noch nicht bereit gewesen sei. (APA)