Ausländer sollen nach einem Zeitungsbericht künftig bei mehr als dreimonatigen Deutschlandbesuchen ihre biometrischen Daten erfassen lassen. Daran solle von kommenden Sommer an die Visavergabe geknüpft werden, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag.

Zehn Finger und eine Gesichtsaufnahme

Ab 2009 soll zudem schrittweise auch die Vergabe sogenannter Schengen-Visa, die zu einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten berechtigen, von der Speicherung von Abdrücken der zehn Finger und einer Gesichtsaufnahme abhängig gemacht werden. "Ab 2011 sollen dann für alle Drittstaaten-Visa solche Daten erforderlich sein", sagte Georg Witschel, Leiter der Rechtsabteilung im Außenministerium, dem Handelsblatt.(Reuters)