Salzburg - 2007 konnte die Privatinvest Bank AG 2007 das beste Ergebnis ihrer Firmengeschichte erzielen: Trotz eines schwierigen Börseumfelds sei es gelungen, den Bilanzgewinn um 6,4 Prozent auf 3,6 Mio. Euro zu steigern. Insgesamt wurde die Bilanzsumme um 13 Prozent von 214,3 Mio. Euro auf 242,3 Mio. Euro gesteigert, teilte Vorstandsdirektor Hermann J. Reif am Dienstag mit. Die ROE (Eigenkapitalrendite) liege bei über 60 Prozent und deutlich über der österreichischen Benchmark.

"Banken werden übernommen, fusionieren oder sind starken Veränderungen unterworfen", so der Vorstandsdirektor. Die Privatinvest Bank AG schließe künftig keine neuen Standorte aus. Derzeit ist die Bank auf drei Standorte verteilt: Wien, Salzburg und Hartberg in der Steiermark. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen im vergangenen Jahr 54 Mitarbeiter, zusätzlich wurde ein eigenes Midoffice/Assistenz geschaffen. Auch im Jahr 2008 kann mit einer sukzessiven Aufstockung des Personals gerechnet werden, sagte Reif.

Für das Jahr 2008 erwartet die Privatinvest Bank AG stürmische Zeiten, die in den extrem gestiegenen Rohstoffpreisen und der US-Immobilien- und Kreditkrise begründet seien. Die gestiegene Inflation und ein Überschwappen der Bankenkrise auf weitere Branchen (wie z.B. Kreditkartengesellschaften, Versicherungen etc.) zeigten das Risiko eines realen Wirtschaftsabschwungs. Zahlen für 2008 nannte das Institut nicht. (APA)