Leistungsschub für konventionelle drahtlose Netzwerke: Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, die Übertragungsraten mittels einer Mehrfachantennen-Technik von 54 auf 216 Megabits pro Sekunde (Mbps) zu steigern.

Mehrere Sender und Empfänger

Die sogenannten MIMO-Technik ermögliche es, dass mehrere Sender und Empfänger im gleichen Frequenzband gleichzeitig miteinander kommunizieren können, so die ETH Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch. MIMO steht für Multiple Input Multiple Output.

Kernpunkt des Forschungsprojektes war die Entwicklung von Verfahren, um das Signalgewirr im Empfänger zu decodieren. Je mehr Antennen und Teilnehmer das System aufweist, desto mehr Daten können übermittelt werden.

Effizient

Die an der ETH entwickelten Empfänger seien heute so effizient, dass die neue MIMO-Technik ohne weiteres in handelsübliche Laptops und WLAN-Stationen eingebaut werden könne. Bei Mobiltelefonen dürfte der Einsatz der MIMO-Technik noch etwas dauern, da bessere Antennen nötig sind.(APA)