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Nicht nur Bauwerke gehören zum Weltkulturerbe: Karneval in Barranquilla, Columbien

Foto: AP/Fernando Vergara
Die französische Küche soll ein "Immaterielles Kulturerbe" werden - zumindest wenn es nach den französischen Staatspräsidenten Nicholas Sarkozy geht. Nicht nur Bauwerke und Naturstätten sind schützenswert. Kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in lebendigen Ausdrucksformen, wie Tanz, Theater, Musik wider - Brauchtümer und Traditionen, die von menschlichem Können getragen werden.

Auf Logo-Suche

Die UNESCO will das "Immaterielle Kulturerbe" nun bewerben - dafür ist die Organisation noch auf der Suche nach einem passenden Logo. Alle 193 Mitgliedstaaten sind aufgerufen, an einem internationalen Logo-Wettbewerb mitzumachen. Entwürfe können sie bis zum 17. März 2008 einreichen. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 15.000 Dollar, umgerechnet 9765 Euro.

Österreich wird mit drei Beiträgen an dem UNESCO-Bewerb teilnehmen. Maria Walcher, Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission und Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, überreichten den drei Gewinnern am 12. März in der Österreichischen UNESCO-Kommission die Preisgelder.

Österreichische Beiträge

Den ersten Platz (500 Euro) belegte der Kunststudent Laurenz Feinig. Je 250 Euro gehen an Christoph Blocher, Student der Universität für Angewandte Kunst, und Peter Vogl, Student der Film- Theater und Medienwissenschaft. Die beiden teilen sich den 2. Platz. Ihre Logo-Entwürfe sind der österreichische Beitrag zum international ausgeschriebenen Wettbewerb. Die finale Entscheidung fällt im November 2008 in Istanbul.

Die Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes trat am 20. April 2006 in Kraft, nachdem sie von 30 Staaten unterzeichnet wurde. Österreich befindet sich derzeit im Ratifizierungsprozess.(red)