Linz - Die neue Linzer Forschungs- und Entwicklungsplattform für Mechatronik ACCM (Austrian Center of Competence in Mechatronics) hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. "Wir führen Linz zur Weltelite der Mechatronik", so der Vorsatz der beiden Geschäftsführer Wilhelm Hofmann und Gerald Schatz. Sie haben das Kompetenzzentrum am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Linz vorgestellt.

ACCM wurde im Rahmen des von Wirtschafts- und Infrastrukturministerium initiierten Forschungsförderprogramms COMET auf die Beine gestellt. Man verstehe sich als "Eliteeinheit" und wolle langfristig zu einem international anerkannten Forschungszentrum werden, erklärten die Geschäftsführer.

200 Arbeitsplätze für Wissenschafter aus dem In- und Ausland sollen im kommenden Jahrzehnt in der Linzer Ideenschmiede entstehen. Durch angelagerte Partnerunternehmen dürften international 2.000 bis 3.000 weitere Jobs geschaffen werden, so die Geschäftsführer.

52 Millionen Euro für fünf Jahre

Das im Dezember 2007 gegründete ACCM ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der drei Träger Johannes Kepler Universität, Linz Center of Mechatronics GmbH (LCM) und vatron GmbH. Die Plattform ist vorerst für 10 Jahre geplant und hat für die ersten 5 Jahre ein Budget von 57 Millionen Euro zur Verfügung. Derzeit sind 55 Firmen und 52 wissenschaftliche Partner aus dem In- und Ausland mit eingebunden. (APA/red)