Genf - Angesichts der schweren antichinesischen Proteste in Tibet hat UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour die Führung in Peking zur Zurückhaltung aufgerufen. China müsse den Tibetern ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Demonstrationen gewähren, hieß es in einer am Freitagabend in Genf verbreiteten Erklärung Arbours.Darin fordert sie die chinesische Regierung auf, "jeden überzogenen Einsatz von Gewalt" zu unterlassen. Zugleich zeigte sich die UN-Hochkommissarin besorgt über die Berichte von mehreren Toten bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen chinesischen Sicherheitskräften und demonstrierenden tibetischen Mönchen. (APA/dpa)