Bagdad - Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat und Befürworter des Irakkrieges, John McCain, ist am Sonntag überraschend in Bagdad eingetroffen. Mit ihm reiste eine Delegation von Kongress- Abgeordneten, wie der Nachrichtensenders Al-Arabija berichtete. Der Besuch des 71-Jährigen war aus Sicherheitsgründen nicht angekündigt worden. Im Vorwahlkampf der Republikaner, denen auch der amtierende Präsident George W. Bush angehört, liegt McCain uneinholbar vor seinen parteiinternen Konkurrenten. Bei Auftritten hatte er sich für eine weitere starke Präsenz von US-Truppen im Irak ausgesprochen. (APA/dpa)