Bei der neuen Operationstechnik deutet nichts mehr von außen auf ein Hörgerät hin

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Wien - Einer 51-jährigen Patientin wurde vergangene Woche erstmals in Österreich am Wiener AKH ein vollimplantierbares Hörgerät eingesetzt. Das System der US-Firma "Otologics" ist laut einer Aussendung des AKH erst seit heuer verfügbar.

Alles drinnen

Das Gerät wurde in einer dreistündigen Operation von Wolf-Dieter Baumgartner von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten eingesetzt. Der Vorteil des Eingriffa: nichts ist mehr außerhalb des Patienten. Auch Akku und Mikrofon sind fix eingesetzt, letzteres ist unter der Haut hinter dem Ohr angebracht. Die Batterie wird ohne Kontakt von außen geladen. Ihre geschätzte Lebendauer: etwa zehn bis 15 Jahre. (APA/red)