Bild nicht mehr verfügbar.

Die Zäune verhindern, dass die Kröten auf ihrer Wanderung zu den Laichplätzen von Autos überfahren werden.

Foto: APA/Patrick Pleul
Eisenstadt - Jeden Frühling machen sich Kröten, Frösche und andere Amphibien auf den Weg zu ihren Laichplätzen. Dabei führt ihre Wanderung oft über Straßen, viele Tiere werden beim Überqueren der Fahrbahn überrollt. Im Burgenland werden deshalb durch die Mitarbeiter der Straßenmeistereien auch heuer wieder rund 22 Kilometer Amphibienschutzzäune aufgestellt.

Die Zäune werden entlang der burgenländischen Bundes- und Landesstraßen an markanten Amphibien-Wanderstrecken errichtet, wo eine besonders hohe Querungsfrequenz registriert wird. "Die Zäune sollen den Fortbestand der in ihrem Lebensraum ohnehin stark eingeschränkten Amphibien sichern", so Straßenbaulandesrat Helmut Bieler am Montag in einer Aussendung.

Sicher auf die andere Straßenseite Wollen die Tiere die Sperre überqueren, fallen sie in Sammelbehälter, die von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei und von freiwilligen Helfern auf den gegenüberliegenden Straßenrand gebracht werden. Dort angekommen, können die Kröten dann ihre Wanderung fortsetzen. Krötenzaun in Eisenstadt reaktiviert Auch in Eisenstadt wurde im Bereich des Feiersteigweges der Krötenzaun auf einer Länge von eineinhalb Kilometern reaktiviert. "In den vergangenen Jahren konnten jeweils über 1.000 Kröten gerettet werden", so Vizebürgermeister Christian Schmall. (APA)