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Foto: APA/dpa/Frank Leonhardt
London - Wissenschaftler unter Leitung von Mary Caserta von der Universität Rochester (US- Staat New York)haben herausgefunden, dass der Nachwuchs von gestressten Eltern signifikant häufiger unter Krankheiten leidet als andere Kinder. Das berichtete das britische Magazin "New Scientist" (Nr. 2648, S. 18).

Erhöhte Immunaktivität

Die Forscher konnten mit Hilfe von Blutuntersuchungen auch nachweisen, dass die Gruppe dieser Mädchen und Buben eine erhöhte Immunaktivität hatte - ein Zeichen, dass ihre Körper sich gegen Krankheitserreger wehrten.

Beobachtungen über drei Jahre

Für die Studie untersuchten die US-Wissenschaftler drei Jahre lang 169 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Die Eltern mussten in diesem Zeitraum regelmäßig über Erkrankungen der Mädchen und Buben berichten und deren Körpertemperatur messen.

Stressfaktoren der Eltern

Alle sechs Monate nahmen die Eltern selbst an einem Test teil, der nach Stressfaktoren wie Ängstlichkeit oder Depression suchte. Der Originalartikel erscheint im Journal "Brain, Behavior and Immunity". (APA/dpa)