Foto: Novell
Am Montag hat der Softwarehersteller Novell den Startschuss für seine jährlich in Salt Lake City abgehaltene Hausmesse Brainshare gegeben. Neben der Ankündigung von einigen neuen Partnerschaften, gab man den 5.500 TeilnehmerInnen einen ersten Ausblick auf SUSE Linux Enterprise 11.

Ausblick

Die nächste Generation der Enterprise-Produkte von Novell soll vor allem eines erreichen: Das Wachstum des Linux-Geschäfts des Unternehmens weiter beschleunigen. Entsprechend will man gleich in mehreren Bereichen einen entscheidenden Vorsprung vor der Konkurrenz erarbeiten.

Virtualisierung

Zu den zentralen Themen von SLE 11 gehört dabei einmal mehr der Bereich Virtualisierung, hier will man auf die kommende Version 3.3 der Open Source-Lösung Xen setzen. Nicht nur - aber auch - in diesem Bereich will man die Zusammenarbeit mit anderen Betriebssystemen weiter vorantreiben. Allen voran natürlich mit Windows-Umgebungen, immerhin ist Microsoft mittlerweile ein äußerst wichtiger Partner für Novell.

Umstieg

Weiter befördern - und vereinfachen - will man auch die Migration von klassischen Unix-Systemen, immerhin gewinne man aus diesem Bereich noch immer einen Großteil der NeukundInnen für den Server-Bereich. Vor allem von Solars-Systemen gebe es viele UmsteigerInnen, wie man in Richtung Sun stichelt.

Desktop

Neben dem Server-Bereich soll aber auch die Innovation im Desktop-Umfeld vorangetrieben werden, allerdings gibt man sich hier derzeit mit Schlagworten wie "Usability" und "Sicherheit" noch recht vage. Die neue SLE-Generation soll voraussichtlich auf dem Kernel 2.6.27 basieren (aktuell ist Version 2.6.24), womit auch verdeutlicht wird, dass noch einige Zeit vergehen wird, bevor die neuen Ausführungen der Enterprise-Produkte von Novell auf den Markt kommen. (apo)