Wien - Die Wiener Grünen starten mit der so genannten "Öffi-Box" eine Aktion um die öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern. "Wien verdient ein öffentliches Verkehrsnetz, das schnell und dicht ist, das verlässlich funktioniert und Komfort bietet", sagt Ingrid Puller, Sprecherin für den Öffentlichen Verkehr der Grünen Wien. "In Zeiten des Klimawandels sind Lippenbekenntnisse für Bim, Bus und Schnellbahn aber viel zu wenig".

Die anstehenden Fahrplanänderungen der Wiener Linien waren Anstoß, die "Öffi-Box" einzurichten: dem Versprechen von Renate Brauner, Stadträtin für Wiener Stadtwerke, dass es zu keinen Intervallverzögerungen kommen werde, traut Puller nicht.

Die Grünen haben deshalb im Internet eine sogenannte "Öffi-Box" eingerichtet: Sie soll Anregungen, Wünsche und Beschwerden von Fahrgästen über das öffentliche Verkehrsnetz in Wien sammeln. Die Grünen werden diesean die zuständige Finanzstadträtin bzw. an das betreffende Verkehrsunternehmen (Wiener Linien, ÖBB, private Busbetreiber...) weiterleiten. Was unterscheidet die "Öffi-Box" von direkten Beschwerden an die betreffenden Verkehrmittel? "Derzeit haben wir keinen Überblick über die Art der Beschwerden. Wir möchten wissen, welche die Knackpunkte sind um dann bei Renate Brauner intervenieren zu können", sagt Puller. Die Öffi-Box soll die langfristige Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel vorantreiben. (APA/red)