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Die Nachbarn wurden auf einen starken Verwesungsgeruch aufmerksam.

Foto: APA/RUBRA
Linz - Noch keine heiße Spur bzw. "roten Faden" gab es am Samstag nach dem mysteriösen Leichenfund am Donnerstag in Linz. Die beiden toten Männer seien vermutlich am 11. März Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Derzeit würden "Standard-Ermittlungen" durchgeführt, wie ein Beamter des Landeskriminalamtes am Samstagmittag bekannt gab.

Die Ermittlungsergebnisse würden in vier bis fünf Tagen vorliegen, bis dahin werde auch weiter der Bekanntenkreis der beiden Männer durchleuchtet, so die Polizei. Der 45-jährige Wohnungsbesitzer und ein 51-jähriger befreundeter Beschäftigungsloser waren am Donnerstag in einer Wohnung in Linz-Urfahr tot entdeckt worden, nachdem einer Nachbarin ein Stapel Zeitungen und unangenehmer Geruch aufgefallen war.

Gewaltverbrechen

Als die Feuerwehr die nicht abgesperrte Eingangstüre öffnete, wurde zunächst eine männliche Leiche gefunden, in einem anderen Raum fand die Polizei eine weitere. Sie waren bereits im Zustand der Verwesung, so die Ermittler. Bei beiden konnten Spuren eines Gewaltverbrechens festgestellt werden, eine gerichtliche Obduktion in der Nacht auf Freitag klärte die Identität der Männer.

Der Sohn des Wohnungsbesitzers schied nach einer Befragung durch die Polizei als Täter aus. Nicht auszuschließen sei eine Verbindung zwischen der Gewalttat und dem Drogenmilieu, so die Ermittler. (APA)