Moskau - Ein russisches Kampfflugzeug des Typs Suchoi SU-25 ist im Fernen Osten bei einer Übung vermutlich aus Versehen von einer Rakete des eigenen Geschwaders abgeschossen worden. Technische Ursachen für den Absturz am 20. März seien auszuschließen, meldete die Agentur Interfax am Mittwoch unter Berufung auf Ermittler. Bei dem Unfall in der Nähe von Wladiwostok kam der Pilot ums Leben. Die Rakete war den Angaben zufolge von einem Begleitflugzeug abgefeuert worden. Luftwaffenchef Alexander Selin hatte bis zur Aufklärung des Absturzes alle SU-25-Flüge gestoppt. Eine Kommission der Streitkräfte und die Militärstaatsanwaltschaft sollen das Unglück untersuchen. (APA/dpa)