London - Ein 14-Jähriger ist am Donnerstag auf der Straße niedergestochen worden und wenig später verblutet. Als möglichen Täter nahmen die Beamten einen 16-Jährigen fest, der das Opfer in der Nähe des Queen's Park im Westen von London niedergestochen haben soll. Am selben Tag wurde auf einer Straße im Norden Londons ein 17-Jähriger erstochen. Im zweiten Fall fehlt vom Täter noch jede Spur. Damit setzte sich die seit Monaten anhaltende Serie blutiger Gewalttaten an Teenagern in der britischen Hauptstadt fort. Nach Angaben des Senders BBC wurden seit Jahresbeginn in London elf Jugendliche Opfer von Tötungsdelikten. 2007 waren im Großraum London bei Messerstechereien und Schießereien, die oft mit Rivalitäten verschiedener Banden zusammenhingen, 27 Jugendliche getötet worden. (APA,dpa)