Duisburg - Der deutsche Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich gesteigert, aber weniger Gewinn gemacht. Zur Umsatzsteigerung um 13,4 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro trugen ein Dutzend Unternehmenszukäufe und deutlich gestiegene Metallpreise bei. Der Gewinn ging dagegen um 77 Mio. auf 156 Mio. Euro zurück.

Als Gründe nannte das Handelshaus am Dienstag einen Einbruch des Edelstahlgeschäfts in der zweiten Hälfte 2007, ein schwächeres Nordamerika-Geschäft sowie die Tilgung einer Hochzinsanleihe. Operativ ging der Gewinn (EBITDA) um 6,1 Prozent auf 371 Mio. Euro zurück, bedeutet aber immer noch das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte.

Auch das Jahr 2008 begann nach Sicht des Traditionsunternehmens positiv. Im ersten Quartal habe sich die Nachfrage weiter günstig entwickelt. Außerdem würden sich weitere Preissteigerungen auswirken sich aus. "Für das laufende Geschäftsjahr sind wir gut aufgestellt und gehen aufgrund der gegenwärtigen Entwicklung auf dem Markt der Stahl- und Metalldistribution von einem erfreulichen Ergebnis für das Geschäftsjahr aus", erklärte der Vorstandsvorsitzende Thomas Ludwig. (APA/dpa)