Am tollsten trieben es die Briten: Mittlerweile 14-mal ließen sie Promis mit Profis in Paartanzbewerben antreten. Neben dem BBC-Original "Strictly Come Dancing" erfreuten Weihnachtsausgaben und Ableger wie "Strictly Dance Fever" oder "Strictly African Dancing" ein Millionenpublikum.

ORF-"Dancing Stars": Elke Winkens und Andy Kainz.
Foto: ORF/Ali Schafler

Ein solches erreicht aber derzeit praktisch jeder Tanzbewerb im TV – und zwar weltweit. Wem das auf zwei Tage gestreckte Finale der ORF-"Dancing Stars" immer noch zu wenig ist: Insgesamt 98-mal wurden seit 2004 beste Tanzpaare in 29 Ländern gekürt. Bei einer Durchschnittslänge von 100 Minuten ergibt das sieben Tage durchgehende Versorgung mit tanzenden Stars.

Griechenland, Libanon und Hongkong bereiten eigene Shows vor. Nach den Briten gehören US-Amerikaner zu den eifrigsten Paartänzern. In der aktuellen Staffel von "Dancing With The Stars", dem "Dancing Stars"-Pendant auf CBS, tut sich etwa Tennislegende Monica Seles bei Mambo und Foxtrott schwer.

Grafik: STANDARD

Australien bestätigte die achte Staffel für 2008, gleich zwei Bewerbe brachte das Jahr davor. Auffallend tanzfreudig gibt sich Polen: Gegenwärtig wirbeln Kandidaten schon zum siebenten Mal übers Parkett. Österreich hält wie Israel, Dänemark, Japan und Italien bei vier und liegt im vorderen Mittelfeld. Getanzt wird bis nach Malaysia. Den Ländervergleich um das beste Tanzpaar gewann die Dominikanische Republik gegen Puerto Rico. (Doris Priesching/DER STANDARD, Printausgabe, 4.4.2008)