Wien - Ab dem heurigen Sommer sind im Konzern der Erste Bank alle lokalen Banken - also die Erste Bank Österreich und ihre Schwesterbanken in Zentral-Osteuropa (CEE) - nebeneinander einer Holdinggesellschaft unterstellt. Seit Juli 2007 wird der neue Konzernaufbau bereits "simuliert", im Frühjahr 2008 wurden nun die gsellschaftsrechtlichen Schritte für die Trennung von Österreich- und Osteuropa-Business eingeleitet.

Konkret wird das Österreich-Geschäft in eine eigene Österreich-Bank ausgetöchtert. Die bisherige börsenotierte Großbank wird zur Mutter und fungiert dann als unverändert börsenotierte Bankenholding. Für die Aktionäre ändert sich durch den neuen inneren Aufbau nichts.

Beim Handelsgericht Wien wurden nun die Spaltungsverträge eingereicht, sie sind auch auf der Erste-Bank-Homepage zur kommenden Hauptversammlung am 6. Mai (http://www.erstebank.com/ir) abrufbar.

Der Teilbetrieb Österreich wird demnach auf ein Übernahmevehikel namens "Dritte Wiener Vereins-Sparcasse AG" übertragen. Nach Eintragung im Firmenbuch wird sie sofort "Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG" heißen, Bankchefin in Österreich ist Elisabeth Bleyleben-Koren.

Die börsenotierte Konzernholding unter Konzernchef Andreas Treichl heißt dann "Erste Group Bank AG". (APA)