Wien/Ried - Rapid Wien kann beim abschließenden Bundesliga-Saisonspiel in Ried am 26. April (16.30 Uhr) auf die lautstarke Unterstützung von rund 1.650 Rapid-Fans setzen. "Es waren fast die schwierigsten Verhandlungen meines Lebens", berichtete Rapids Clubservice-Leiter Andy Marek am Freitag. Ursprünglich wäre den Wienern nur ein Drittel der Kapazität zur Verfügung gestanden, nach positiv zu Ende gegangener Verhandlungen wird jetzt die gesamte Osttribüne mit Fans der Hütteldorfer gefüllt sein.

"Ein Dank gilt den Ried-Verantwortlichen"

"Es war unser erstes Anliegen, jenen Fans, die das ganze Jahr dabei waren, auch die Möglichkeit zu eröffnen das letzte Spiel zu sehen", sagte Marek. Deshalb haben jene Stamm-Zuschauer auch ein Vorkaufsrecht für die begehrten Tickets. "Ein Dank gilt den Ried-Verantwortlichen", so Marek. Die Wiener sind, wie sonst als Auswärtsteam nicht üblich, für die Tribünen verantwortlich. "Sollte etwas kaputt gehen, haftet der Verein", erklärte Marek.

Sollte es in der abschließenden Runde für die Wiener (57 Punkte), die vier Runden vor Schluss vor Red Bull Salzburg (56) und dem LASK (52) an der Tabellenspitze liegen, noch um den Titel gehen, haben die daheimgebliebenen Fans die Möglichkeit, die Partie live auf einer Videowall im Hanappi-Stadion zu verfolgen.

Kärnten zieht wie Rapid

Auch Austria Kärnten darf im Abstiegskampf auf starken Zuseherzuspruch zählen. Bereits Freitagmittag war die Hypo-Arena von Klagenfurt für das Abendspiel gegen Altach ausverkauft, d.h., dass etwas mehr als 20.000 Zuseher im Stadion Platz nehmen werden. Vereins-Präsident Mario Canori hat für das Heimspiel gegen Ried am 20. April bereits einen Antrag auf eine Erweiterung der Besucherkapazität auf 26.000 gestellt.(APA)