Berlin - Im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz hat am Donnerstag eine viertägige internationale Forscher-Konferenz zur Geschichte des Reichskammergerichts begonnen. Daran nehmen 40 Juristen, Historiker und Archivare aus Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden teil, wie das Staatsarchiv in Berlin-Dahlem mitteilte. Die Tagung steht am Ende des seit 1978 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts zur Erschließung der Prozessakten des Reichskammergerichts. In den 76.000 überlieferten Prozessakten spiegelt sich die Tätigkeit des Gerichts von seiner Gründung auf dem Reichstag zu Worms 1495 bis zum Ende des Alten Reiches 1806. Die Akten sollen auch in einer Datenbank gespeichert werden. (APA/dpa)