Wien - Der österreichische OMV-Konzern hat im 1. Quartal 2008 ungefähr gleich viel Erdöl und Erdgas gefördert wie im Schlussquartal 2007. Die Gesamtproduktion lag im Schnitt bei 322.000 Fass Öl-Äquivalent täglich, nach 323.000 Fass/Tag davor, wie die OMV am Freitag in ihrem Quartals-Zwischenbericht (Trading Statement) mitteilte. Davon entfielen 198.000 (195.000) boe/d auf Petrom. Im Raffinerie-Bereich sanken die Margen gegenüber dem letzten Quartal 2007 trotz höherer Diesel-Spreads. Grund seien die niedrigeren Spreads für Benzin und schwere Heizöle gewesen. Die Raffinerie-Verkaufsmengen waren auf ähnlichem Niveau wie im 4. Quartal, dank gestiegener heimischer Heizölverkäufe aber höher als im 1. Quartal 2007. Der Effekt höherer Petrochemiemargen wurde durch die höheren Kosten beim Eigenenergieverbrauch mehr als zunichte gemacht. Die Kapazitätsauslastung war in der Anlaufphase nach einer vorherigen Erweiterung der Petrochemie-Kapazität in Burghausen am Inn belastet.