Frankfurt - Der Chef der Deutschen Telekom, Rene Obermann, schließt Kündigungen zur Senkung der Personalkosten nicht aus. "Wir haben versucht, wo immer es möglich ist, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen. Gibt es dafür eine Garantie für die Zukunft? Nein", sagt Obermann in der Sendung "Was erlauben Strunz", die am Montagabend im Nachrichtensender N24 ausgestrahlt wurde.

"Das muss ich ganz klar sagen, wenn es in manchen Bereichen nicht anders geht, dann haben wir nur dieses eine Mittel." Bisher habe der Konzern den angestrebten Stellenabbau stets durch freiwillige Abschiede von Mitarbeitern verwirklicht.

Die Deutsche Telekom hat seit 1996 rund 120.000 Stellen gestrichen und beschäftigt weltweit noch 240.000 Mitarbeiter. Der Konzern hat wiederholt bekräftigt, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit müssten weitere Arbeitsplätze abgebaut werden. Bis Jahresende sollen nochmals 32.000 Jobs wegfallen. (APA/Reuters)