Klagenfurt - Die Generali Versicherung AG startet eine Marktoffensive in Österreich und sucht 200 neue Mitarbeiter, "Wir wollen uns ganz auf Österreich konzentrieren," erklärte Franz Meingast, Mitglied des Vorstandes, am Montag vor Journalisten in Klagenfurt. Dabei setze man stark auf die Themen betriebliche Vorsorge und Pflegeversicherung, so Meingast.

Seinem Kärnten-Direktor Wolfgang Gratzer streute Meingast Rosen. Dieser habe die Kärnten-Direktion 2005 übernommen und bereits im ersten Jahr vom letzten auf den vierten Platz der österreichischen Niederlassungen gebracht. Diese Position habe 2007 gehalten werden können.

Das Prämienvolumen im südlichsten Bundesland betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 142 Mio. Euro. Das bedeutete eine geringfügige Steigerung gegenüber 2006 um 0,9 Prozent. Zum Vergleich: Die Generali-Gruppe Österreich hat im Jahr 2007 einen Zuwachs um 4,1 Prozent und das Rekordergebnis von 2,23 Mrd. Euro Prämienvolumen erzielt.

"Regionalität und Kompetenz"

"Wir setzen auf Regionalität und Kompetenz", meinte Gratzer. Äußeres Zeichen dafür ist die um- und ausgebaute Regionaldirektion in der Burggasse in der Klagenfurter Innenstadt. Am 8. Mai wird eine weitere Geschäftsstelle, die zwei bisherige Standorte ersetzt, in der Kärntner Landeshauptstadt eröffnet.

Bei der betrieblichen Vorsorge möchte man sich vorerst auf die eigenen Kunden konzentrieren. Von den rund 80.000 Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die bei der Generali versichert seien, hätten lediglich zehn Prozent eine betriebliche Pensionsversicherung, da gebe es genügend Potenzial, sagte Meingast. (APA)