Paris - Die Inflationsrate hat in den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im März auf jährlicher Basis 3,5 Prozent erreicht (gegenüber 3,4 Prozent im Februar). In Bezug auf Februar betrug die Preiszunahme 0,7 Prozent. In Österreich lag die Inflation nach den Angaben mit 3,5 Prozent genau im Durchschnitt. Geringer war sie dagegen in Deutschland (3,1 Prozent), Frankreich (3,2 Prozent) und Großbritannien (2,5 Prozent). Diese Daten gab die OECD am Dienstag in Paris bekannt.

Die Energiepreise haben in den OECD-Ländern in einem Jahr um 13,3 Prozent zugenommen, nachdem im Februar ein Anstieg von 13,9 Prozent verzeichnet worden war. Im Nahrungsmittelsektor betrug die Verteuerung 5,1 Prozent (nach 5 Prozent im Vormonat). Unter Ausschluss dieser beiden Bereiche betrug die jährliche Inflationsrate der OECD-Länder 2,1 Prozent, 0,1 Prozent mehr als im Februar.

In der Eurozone betrug die harmonisierte Inflationsrate 3,6 Prozent im Jahresvergleich und 1 Prozent in Bezug auf den Vormonat. Unter Ausschluss von Energie und Nahrungsmitteln erreichte die Preisverteuerung in der Eurozone 2 Prozent (plus 0,2 Prozent in einem Monat). In den USA blieb die Inflation auf jährlicher Basis unverändert bei 4 Prozent. In Japan betrug sie 1,2 Prozent, in Kanada 1,4 Prozent. Sehr stark war die Inflation in Tschechien mit 7,1 Prozent und in Ungarn mit 6,8 Prozent. (APA)