Wie am Dienstag bekannt wurde, hatten indische Wetterexperten die burmesischen Behörden 48 Stunden vor dem Eintreffen des tödlichen Wirbelsturms "Nargis" gewarnt. "48 Stunden bevor 'Nargis' zuschlug, gaben wir seinen Landepunkt, seine Stärke und alle damit zusammenhängenden Informationen an die burmesischen Behörden", sagte der Sprecher der indischen Wetterbehörde, B.P. Yadav, der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Die UNO und die US-Präsidentengattin Laura Bush hatten nach dem Bekanntwerden der Katastrophe kritisiert, die Militärjunta habe nichts unternommen, um die Menschen vor dem gefährlichen Sturm zu warnen.

Hilfstransporte

Die Europäische Kommission stellte Hilfsgüter im Wert von zwei Millionen Euro zur Verfügung. Burmas enger Verbündeter China sagte dem Land eine Million Dollar (643.998 Euro) in bar und Hilfslieferungen zu.

Großbritannien stellt fünf Millionen Pfund (rund 6,3 Millionen Euro) für die Opfer des verheerenden Zyklons in Birma bereit. Die Soforthilfe werde über Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen in das asiatische Land fließen, teilte das Ministerium für Internationale Zusammenarbeit am Dienstag in London mit. Ein Nothilfe-Team werde zudem umgehend in das Land geschickt. Premierminister Gordon Brown sagte, er gehe davon aus, dass nach dem Zyklon fast eine Million Menschen Nahrungsmittel bräuchten.

Auch die USA haben Burma Finanzhilfe in Höhe von drei Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro) zugesagt. (APA/AP)