Düsseldorf - Dem deutschen Konsumgüterkonzern Henkel machen steigende Rohstoffpreise und der schwache Dollar zu schaffen. Der Umsatz sank "vor allem als Folge ungünstiger Wechselkurseffekte" im ersten Quartal 2008 um 2,3 Prozent auf 3,162 Mrd. Euro, teilte Henkel am Mittwoch in Düsseldorf mit. Der operative Ertrag (Ebit) stagnierte bei 320 (Vorjahr: 323) Mio. Euro. Der Gewinn legte indes unter anderem wegen niedrigeren Steuern auf 219 (205) Mio. Euro zu. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Ebit von 325 Mio. Euro und einem Umsatz von 3,134 Mrd. Euro gerechnet. Für 2008 aktualisierte Henkel seine Umsatz- und Ergebnisprognose. Unter Einbeziehung der im April erworbenen Geschäfte des Konkurrenten National Starch soll der Umsatz weiter um drei bis vier Prozent wachsen. Das um Einmaleffekte bereinigte Ebit solle im "mittleren Zehnprozentbereich" zulegen, das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie solle im "mittleren einstelligen Prozentbereich" wachsen. (APA/Reuters)