Wien - Der Österreichische Triathlon-Verband ÖTRV hat am Freitag Medienberichte bestätigt, wonach im Verband eine positive Dopingkontrolle (A-Probe) vorliegt. Laut einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Freitag-Ausgabe) betrifft dies die Triathletin Lisa Hütthaler.

Der ÖTRV betonte am Freitag in einer Aussendung, dass laut dem gültigen Regelwerk für die betroffene Person aber eine entsprechende Wahrung der Anonymität gelte. Deshalb sei der ÖTRV nicht berechtigt, detaillierter Stellung zu nehmen. Rechtsanwalt Christian Flick, der die rechtliche Vertretung von Hütthaler übernommen hat, wollte festgehalten wissen, dass aufgrund ungeklärter Verdachtsmomente die Öffnung der B-Probe wegen eines behaupteten Dopingvorwurfs pflicht- und fristgerecht beantragt wurde.

Flick wies in einer Presseaussendung am Freitag weiters "mit Nachdruck" darauf hin, dass aus rechtlichen Gründen derzeit gegen seine Mandantin eine Doping-Causa nicht geführt werden kann, da das Ergebnis der beantragten B-Probe zur Gänze aussteht. (APA)