Tokio - Japans führender Telekomkonzern NTT hat zum ersten Mal seit Jahren wieder mehr verdient. Grund ist ein besseres Abschneiden der Mobilfunk-Tochter NTT DoCoMo im Geschäftsjahr 2007/2008 sowie eine Einmalzahlung der Regierung für die Verwaltung von Pensionen. Das operative Ergebnis stieg von 1,1 auf 1,3 Bill. Yen (8,1 Mrd. Euro), wie NTT am Dienstag in Tokio mitteilte. Unterm Strich verbesserte sich der Gewinn um fast ein Drittel auf 635 Mrd. Yen. Der Umsatz blieb nahezu stabil bei 10,68 Bill. Yen.

Tochter NTT DoCoMo hatte im Geschäftsjahr bis Ende März einen Sparkurs gefahren und dadurch den operativen Gewinn auf 808 Mrd. Yen gesteigert. Unter anderem hatte das Unternehmen die Zuschüsse für neue Handys gekürzt.

Mutter NTT will die Aktionäre nun mit einer von 8.000 auf 9.000 Yen erhöhten Dividende am guten Abschneiden teilhaben lassen. Im laufenden Geschäftsjahr soll die Dividende dann auf 11.000 Yen steigen, obgleich der Konzern mit einem Gewinnrückgang rechnet, insbesondere weil die Pensionszahlung der Regierung sich nicht wiederholen wird. NTT prognostiziert einen Überschuss von 500 Mio. Yen, ein operatives Ergebnis von 1,16 Bill. Yen und einen Umsatz von 10,75 Bill. Yen. (APA/dpa-AFX)