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Yi So Yeon kann sich bereits wieder ein Lächeln abringen

Foto: APA/EPA/YONHAPNEWS AGENCY
Seoul - So hatten sie sich ihre Rückkehr von der ISS nicht vorgestellt: Die Sojus-Kapsel mit dem Kosmonauten Juri Malentschenko, der US-Astronautin Peggy Whitson und der südkoreanischen Forscherin Yi So Yeon an Bord kehrte am 19. April nicht mit dem Hitzeschild, sondern mit der Luke voran in die Atmosphäre zurück und setzte hunderte Kilometer vom geplanten Landepunkt entfernt auf. Und ausgesprochen hart noch dazu.

Dabei hatten die Insassen nach Ansicht von Experten Glück, dass sie keine schweren Verletzungen davontrugen - aber wie schon die Tante Jolesch sagte: Gott schütze uns vor allem, was grade noch ein Glück gewesen ist ... Die 29-jährige Yi So Yeon litt in der Folge unter starken Rückenschmerzen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nun ist sie aber wieder wohlauf: Sie sei aus dem Krankenhaus entlassen worden, teilte das südkoreanische Wissenschaftsministerium am Mittwoch in Seoul mit. Die Biologin beginne nun mit der Auswertung der Daten, die sie aus dem All mitgebracht habe. Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wird Yi noch im Mai nach Russland fahren, um an einer Nachbesprechung der Mission teilzunehmen. (APA/red)