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Bild vom 2006 durchgeführten ersten Testflug

Foto: REUTERS/Stephanie Thomet
Bex - Auf der Genfer Erfindermesse war er der unbestrittene Star: Der ehemalige Schweizer Militärpilot Yves Rossy, der ein Ein-Mann-Fluggerät mit Düsenantrieb entwickelt hat. Bereits 2003 hatte er erste, allerdings noch erfolglose, Versuche mit einem ähnlichen Flügelkonstrukt unternommen. Seither hat er die Flügel kontinuierlich weiterentwickelt - im November 2006 hatten dann die Flügel genügend Stabilität für einen Flug von über fünf Minuten erlangt.

Nun war es an der Zeit, das verbesserte Fluggerät im großen Rahmen zu präsentieren: Am Mittwoch hat Rossy erstmals vor der versammelten Weltpresse seine Flügel für einen Flug an den Rücken geschnallt, nachdem die Vorführung wegen schlechter Wetterbedingungen zuvor mehrmals verschoben worden war. Gestartet ist der "FusionMan", wie sich Rossy selber nennt, mit einem Sprung aus einem Propellerflugzeug. Einige Sekunden später klappte er die Flügel vollständig aus und gab Gas. Die vier im Flügel integrierten Düsentriebwerke beschleunigten ihn auf über 200 km/h.

Mehrmals flitzte er einem Düsenjet gleich über rund hundert Medienleuten dahin. Zum Schluss der insgesamt fünfminütigen Vorführung setzte er zu einer Rolle an, bevor er wieder in die Höhe zog, die Flügel abwarf und seinen Fallschirm zog. Nach einigen Minuten Sinkflug landeten er und sein Fluggerät sicher auf dem Flugplatz Bex. (APA/sda/red)