Washington - Die Preissteigerungen in den USA sind nur leicht gedämpft worden. Im April kletterten die Verbraucherpreise in der weltweit größten Volkswirtschaft binnen Monatsfrist um 0,2 Prozent, nachdem sie im März um 0,3 Prozent gestiegen waren. Die jährliche Inflationsrate wurde vom Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mit 3,9 Prozent angegeben. Im Vormonat hatte sie noch vier Prozent betragen. Einen gewaltigen Sprung gab es demnach aber bei den Preisen für Lebensmittel. Mit 0,9 Prozent Preissteigerung gegenüber dem Vormonat gab es die größte Teuerung seit 18 Jahren. Auch die Preise für Öl und Gas seien erneut gestiegen. Etwas gedämpft wurde die Inflation dem Ministerium zufolge durch sinkende Preise bei Möbeln und Hotelübernachtungen. (APA/dpa)