Wien - Der milde Winter mit einer guten Auftragslage für Baustoffe sowie das immer wichtiger werdende Ostgeschäft hat der Raiffeisen Ware Austria (RWA) und den Lagerhäusern 2007 ein sattes Ergebnisplus gebracht. Das Ergebnis vor Steuern legte von 28,1 auf 52,1 Mio. Euro zu, beim bereinigten Ergebnis gab es einen Anstieg von 21,9 auf 26 Mio. Euro. Beim RWA-Umsatz wurde ein Rückgang von 1,925 auf 1,838 Mrd. Euro eingefahren, allerdings sei dies auf eine Umstellung in der Bilanzlegung zurückzuführen, so der Handelskonzern am Donnerstag bei seiner Jahrespressekonferenz. Heuer ist eine Investitionssumme von 100 Mio. Euro geplant, nach 80 Mio. Euro im Vorjahr.

Gestiegener Umsatz

Der Umsatz der österreichischen Lagerhäuser stieg 2007 um 4,4 Prozent auf 3,78 Mrd. Euro. Umsatzzuwächse waren in allen Bereichen zu verzeichnen, ausgenommen im Energiegeschäft. Der Baustoffhandel mit einem Plus von 5,4 Prozent und die Bau- und Gartenmärkte mit einem Plus von 6,7 Prozent trugen überproportional zur Entwicklung bei. "Für den RWA-Konzern und die Lagerhäuser war 2007 ein herausforderndes ebenso wie erfolgreiches Jahr", zog RWA-Generaldirektor Klaus Buchleitner Bilanz.

Ausbau in Osteuropa

Der Konsolidierungskurs werde jedenfalls weiter fortgesetzt, gleichzeitig soll aber auch das Geschäft in Osteuropa ausgebaut werden. 2007 wurde in Osteuropa mit 324 Mitarbeitern ein Umsatz von rund 160 Mio. Euro erwirtschaftet, wobei insbesondere das Saatgut- und Düngemittelgeschäft boomte. (APA)