Washington - Unterstützt von abflauenden Winden und höherer Luftfeuchtigkeit bekommt die Feuerwehr die Waldbrände im US-Staat Florida zusehends in den Griff. "Es gibt keine heftigen Feuer mehr", berichtete ein Feuerwehrmann am Donnerstag der Lokalzeitung "Sun-Sentinel" nach einer Tour durch einen besonders betroffenen Landkreis. Der dichte Rauch am Horizont sei verschwunden. Das Wetter helfe den Einsatzkräften im Kampf gegen die Flammen, sagt er. Im gesamten Südosten des "Sonnenscheinstaats" loderten den Angaben zunächst noch vereinzelt Brände. Den Behörden zufolge verkohlten die Feuer insgesamt mehr als 100 Quadratkilometer Land. Allein in Palm Bay an der Ostküste Floridas wurden 160 Häuser von den Flammen zerstört oder beschädigt. Der Schaden geht in die Millionen. Die Feuer waren am Wochenende ausgebrochen. Die Behörden vermuten in vielen Fällen Brandstiftung oder Fahrlässigkeit. (APA/dpa)