Teens und Twens tauschen Virtual Reality gegen Natur pur und stürmen in trendiger Sportausrüstung heimische Gipfel. Idyllische Täler und tiefe Schluchten, Gebirgsbäche und Wasserfälle, kantige Felsen und sanfte Bergrücken sind neuerdings gesuchte Orte für die Reise in das eigene Ich. Geheimnisvolle Kräfte werden den Alpen zugeschrieben, die jungen Pilger suchen zwischen Berg und Tal nach der richtigen Schwingung, um ihren Energiehaushalt wieder aufzuladen. Neuerdings können die heimischen Alpen auch auf einem Tibetanischen Pilgerpfad durchquert werden. Zum Auftanken auf Schusters Rappen stehen in Österreich über 50.000 Kilometer markierter Wanderwege, die das Land von Ost nach West und von Nord nach Süd durchmessen, zur Verfügung. Die Wandersaison dauert von April bis Oktober, in dieser Zeit haben auch die 13.500 Hütten und Bergquartiere offen. Einen auch physikalisch unbeschwerten Aufenthalt in der Bergluft garantiert das „Wandern ohne Gepäck“. Der rucksackfreie Aufstieg ist zum Beispiel im Pinzgauer Saalachtal seit zwanzig Jahren möglich und lockt selbst kanadische Touristen nach Salzburg. Im Nationalpark Hohe Tauern können die Wanderschuhe gegen Reitstiefel getauscht werden. Für eine Trekkingtour hoch zu Roß auf alten Saumpfaden. Wer auch für den heißen Herbst eine Abkühlung sucht, ist beim Raften auf den heimischen Gebirgsflüssen richtig. Das nasse Spektrum reicht vom verschärften Power-Rafting im Vier-Mann-Boot über das Dahinflitzen per Hydrospeed bis zum River-Riding. Infos: www.austria-tourism.at