Zum dritten Mal prämiert die Donau-Universität Krems die besten Hochschulmanagement-Projekte. Bis zum 1. August können Konzepte eingereicht werden, die in den vergangenen drei Jahren an Universitäten im deutschsprachigen Raum umgesetzt wurden. Den besten Projekten winken Stipendien im Wert von insgesamt 13.600 Euro.Die zunehmende Autonomie stellt Universitäten im deutschsprachigen Raum vor eine neue Herausforderung: Die klassische Verwaltung muss zum modernen Hochschulmanagement umgebaut werden. Das Problem hierbei ist, dass weder Managementmodelle der öffentlichen Verwaltung noch jene der Privatwirtschaft direkt auf den Hochschulbetrieb übertragen werden können. Vielmehr müssen Hochschulen eine eigene, adäquate Managementkultur und dementsprechende Strukturen schaffen. Um dieses neue Feld zu fördern und den Leistungen engagierter MitarbeiterInnen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, schreibt die Donau-Universität Krems den Hochschulmanagement-Preis aus. Eine Fachjury bewertet die Projekte nach Kriterien wie Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Nutzen für die Hochschule. Die Sieger 2007 Im Vorjahr konnten Projekte aus Graz und St. Gallen die Jury überzeugen. Der erste Platz ging an die Medizinische Universität Graz für die Entwicklung und Implementierung eines strategischen Forschungsmanagementsystems. Das System überzeugte die Jury in erster Linie mit der gelungenen Kombination von Strategie- und Serviceorientierung. Den zweiten Platz gewann die Universität St. Gallen mit einem auf Kennzahlen basierenden Managementinformationssystem für den Lehrbetrieb, das vor allem mit seiner Aussagekraft beeindruckte. Beide Projekte sind im Rahmen der Donau-Rektoren-Konferenz in Krems vorgestellt worden. (kbau/DER STANDARD, Printausgabe, 17./18. Mai 2008)