Washington – Kurz vor Abschluss der US-Vorwahlen plant Barack Obama eine symbolträchtige Reise nach Iowa, wo er Anfang Jänner seinen ersten Triumph im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten feierte. Der Senator aus Illinois will dort am Dienstag auftreten, wenn zur selben Zeit die Ergebnisse der Abstimmungen in Kentucky und Oregon erwartet werden. Während Obama in Oregon laut Umfragen einen weiteren Sieg davontragen dürfte, hat seine Rivalin Hillary Clinton in Kentucky voraussichtlich die Nase vorn. Anschließend stehen bis zum 3. Juni noch drei weitere Vorwahlen an. Das Obama-Lager hofft aber, bereits nach den beiden Abstimmungen am Dienstag verkünden zu können, dass der 46-Jährige endgültig die Mehrheit der für eine Nominierung nötigen Delegiertenstimmen erobert hat. (red/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19.5.2008)