Peking - Schüler in der Erdbebenregion Sichua in China haben am Montag einem Zeitungsbericht zufolge ihren Unterricht wieder aufgenommen. Mehr als 80 Schulen im Bezirk Beichuan, einer der am schwersten von der Katastrophe betroffenen Regionen, hätten die Erlaubnis erhalten, ihren Unterricht wieder aufzunehmen, berichtete die Tageszeitung "Southern Metropolitan Daily". Die Schüler seien in Zelten im Stadion der benachbarten Stadt Mianyang oder in dortigen Schulen unterrichtet worden, berichtete das Blatt weiter. Ein ehrenamtlicher Lehrer sagte dem Bericht zufolge, der Unterricht und das Zusammensein der Schüler werde ihnen das psychische Trauma erleichtern, das sie durch die Erdbebenkatastrophe erlitten hätten. Die Lokalregierung in Sichuan stellte Bücher und Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Bei dem schweren Erdbeben vor einer Woche kamen offiziellen Angaben zufolge mindestens 50.000 Menschen ums Leben, Tausende werden vermisst. (APA/AFP)