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Da macht auch Tim Duncan große Augen.

Foto: APA/Heisenfelt
New Orleans - Titelverteidiger San Antonio hat im NBA-Play-off im entscheidenden Moment Klasse gezeigt. Im siebenten Spiel der "best of seven"-Serie gegen die New Orleans Hornets setzten sich die Spurs am Montagabend auswärts 91:82 durch und zogen damit ins Conference-Finale ein. Im Rennen um den Finaleinzug wartet auf die Texaner nun ein Duell mit den Los Angeles Lakers, die erste Partie steigt in der Nacht auf Donnerstag in Kalifornien.

Mit dem Rücken zur Wand konnte sich San Antonio, das in der Serie bereits 0:2 und 2:3 zurück gelegen war, wieder einmal auf sein Super-Trio verlassen. Tim Duncan (16 Punkte, 14 Rebounds) schaffte ein Double-double, Manu Ginobili (26) und Tony Parker (17) zeigten sich ebenfalls wurfsicher. Vor allem aus der Distanz waren die Spurs, die den vergangenen neun Jahren viermal den Titel geholt hatten, mit zwölf verwandelten Dreiern eine Klasse für sich.

Zwar kamen die Hornets nach einem Rückstand von 15 Zählern nach dem dritten Viertel (56:71) im finalen Spielabschnitt noch einmal auf drei Zähler heran, die Gäste bewahrten jedoch die Nerven und brachten den ersten Auswärtserfolg der Serie unter Dach und Fach. "Wir haben einfach daran geglaubt, einmal auch auswärts zu gewinnen", meinte Duncan, der auch die Play-off-Erfahrung seiner Mannschaft hervorhob. "Wir haben nach vielen Spielen einfach Vertrauen ins uns."

Die Hornets verpassten damit die Chance, erstmals in der 20-jährigen Club-Geschichte ins Conference-Finale einzuziehen. Ein erneut groß aufspielendes Duo Chris Paul (18 Punkte, 14 Assists) und David West (20 Punkte) war zu wenig, um den Titelträger zu knacken. "Man muss erst einiges einstecken, um zu verstehen, wie gut es sich anfühlt, das nächste Level zu erreichen. Wir sind auf dem richtigen Weg", meinte Coach Byron Scott.(APA)