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Fans statt Kunden

Kunden, die vor einem Shop campieren, nur um als erste ein iPhone ihr Eigen nennen zu dürfen, stellen ihre Markentreue zu Apple recht deutlich unter Beweis. Der Erfolg des Konzerns beruht auf einem gut durchdachten Plan, zugkräftige Produkte zu entwickeln und eine Kultur um die Markt aufzubauen. Das Branchenportal CRM Inside hat zwölf Strategien identifiziert, die Apples Erfolg begründen.

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Eigene Shops

Mit eigenen Apple-Stores stelle der Konzern sicher, dass die Mitarbeiter entsprechend geschult sind und Kunden über die breite Produktpalette informieren können. Die Shops seien erste Anlaufstelle für neue und bestehende Kunden, die die Produkte auch Vorort ausprobieren könnten.

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Abgestimmte Produkte

Apple biete perfekt aufeinander abgestimmte Produkte an. Mit iTunes etwa kann Musik problemlos auf den iPod geladen werden. Apple kontrolliere den gesamten Produktionsprozess von Hardware über Software. Apple-Nutzer müssten nicht lange nach geeigneten Produkten suchen.

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Cool-Faktor

Der Konzern aus Cupertino habe zudem ein cooles Image, das zu einer starken Identifizierung mit allem führe, was jung, zeitgemäß und clever sei. Das demonstriere Apple auch in seiner erfolgreichen "I'm a Mac"-Kampagne.

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Produktvielfalt

Ein weiterer Faktor für Apples Erfolg sei die Produktvielfalt. Kunden, die noch nicht bereit für einen Apple-Computer seien, würden eher zu einem iPod oder einem iPhone greifen. Dadurch würden Kunden mit Apple-Produkten vertraut gemacht und es sei sehr wahrscheinlich, dass zufriedene Kunden später auch andere Produkte kaufen.

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Einheitliche Formate

Auch die proprietären Formate würden zur Kundentreue beitragen. Kunden, die über iTunes Musik kaufen, würden nicht so schnell zu einem anderen Anbieter wechseln. Das liege nicht zuletzt daran, dass viele Dateien nur auf dem iPod abgespielt werden können. Außerhalb der Apple-Welt sorgt diese Tatsache allerdings für Unmut. Gerade das iPhone und der Browser Safari werden oft für ihre Geschlossenheit kritisiert.

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Medialer Hype

Einen nicht unwesentlichen Beitrag leiste auch der mediale Rummel. Es gebe zahlreiche auf Mac spezialisierte Magazine und Blogger, die durch die regelmäßig aus dem Konzern tröpfelnden Informationen die Gerüchteküche am brodeln halten. Auch die MacWorld Expo und die berüchtigten Offline-Stunden der Online-Shops, wenn neue Produkte im Anmarsch sind, würden für laufende News sorgen.

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Frühe Kundenbindung

Sehr erfolgreich sei auch Apples Engagement am Bildungssektor. Mit speziellen Angeboten für Schulen und Universitäten verwandle der Konzern das Klassenzimmer in Showrooms. Und Schüler, die bereits mit Apple-Computern gearbeitet haben, würden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft die Produkte des Herstellers bevorzugen.

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Mehrwert

Apple lege zudem viel Wert auf Design und Kundennutzen. Das Unternehmen stecke viel Energie in die Entwicklung mit dem Ergebnis von einfach zu nutzenden und langlebigen Produkten.

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Outsourcing

Den unangenehmen Teil lagere Apple einfach an Partner aus. Der durchschnittliche Kunde habe kaum Kontakt zum Unternehmen selbst. Beim iPhone konnte der Konzern die unangenehmen Aufgaben wie Probleme mit Rechnungen und Netzqualität an die Mobilfunker outsourcen.

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Konsistenz

Ein weiterer Punkt: die Konsistenz der Produkte. Alle Apple-Lösungen würden auf derselben Architektur basieren und auf dieselbe Art und Weise funktionieren. Bestehende Kunden würden daher bereits wissen, wie neue Systeme funktionieren, was die Hemmschwelle beim Kauf neuer Produkte senke.

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Innovationsfreude

Auch die Innovationsfreude trage zum Erfolg des Konzerns bei. So gebe es Produkte für Arbeit und Freizeit, für zu Hause und unterwegs. Und mit "the next big thing" konnte CEO Steve Jobs einen waren Kult um die Präsentation neuer Produkte schaffen.

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Attraktivität

Schließlich und endlich könne Apple auch mit der Attraktivität seiner Produkte punkten. Das Design-Konzepte macht auch vor der Verpackung nicht halt. Fröhliche Farben, schicke Hardware und ein freundliches Logo würden den unverwechselbaren Stil des Unternehmens ausmachen. (red)

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